Gangnam Style sprengt Aktienkurs von Daddy’s Firma

Der YouTube Erfolgsmusiker Psy (mit aktuell über 807 Millionen Klicks das meist gesehene YouTube Video) hat es mit seinem Lied “Gangnam Style” nun sogar geschafft den Aktienkurs eines koreanischen Unternehmens in die Höhe zu treiben.

Laut einem Artikel auf Bild.de ist Psy’s Vater der Verwaltungschef der Firma D.I Corp und besitzt einen Großteil der Aktien. Psy ist mittlerweile so populär, dass nun jeder eine Aktie von D.I Corp besitzen möchte, was sich wiederum positiv auf den Kurs auswirkt. Die Aktie hatte bis Mitte Oktober einen Zuwachs von ca 700%.

Das Unternehmen ist in der Halbleiterbranche tätig und hat mit dem Musikbusiness eigentlich nichts am Hut. Wie lange diese Blase des Aktienkurses noch anhält bleibt mit Spannung zu erwarten. Ich würde aber darauf wetten, dass ein Kursverfall ansteht, sobald der erste Dominostein gefallen ist und damit der Massenverkauf beginnt.

Hier zeigt sich mal wieder, dass ein Aktienkurs alles andere als den Wert des Unternehmens wiedergeben, wie auch jüngst der Facebook-Börsengang gezeigt hat.

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JP Morgan verzockt zwei Mrd Dollar und der Steuerzahler schaut in die Röhre

Als ich heute morgen die Meldung gelesen habe, dass die US-Bank JP Morgan bei hochriskaten Finanzgeschäften innerhalb eines Monats zwei Milliarden Dollar verzockt hat, war ich mehr als leicht gefrustet und habe mir so gedacht, ob man nichts, aber wirklich gar nichts aus der vergangenen Bankenkrise gelernt hat.

Zu einem dies und zum anderen stellt sich die Frage, wie soetwas überhaupt möglich sein kann. War es nach der Finanzkrise nicht so angedacht, dass hochspekulative Finanzgeschäfte verboten oder zumindest streng überwacht werden? Den Banken an sich scheint der Verlust an sich egal zu sein. Mit der “To big to fail”-Haltung der Banken kann diesen im Endeffekt auch erst einmal nichts passieren – so scheint zumindest die Meinung zu sein.

Da kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass diese Meldung bei mir ein leichtes dejá vue Erlebnis ausgelöst hat und wir dabei hoffentlich nicht in die “Finanzkrise 2.0″ steuern. Es dürfte es relativ klar sein, dass dieser Fauxpas wieder einmal auf den Schultern der Kleinanleger und Steuerzahler ausgetragen werden muss, sodass diese wiedermal in die Röhre schauen. Soetwas ist unvertretbar.

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Buffet hat wenig Vertrauen in Facebbok, Apple und Google

Der Großmeister der Aktieninvestoren, Warren Buffet, hält recht wenig von den schnell wachsenden Technologiekonzernen, wie Facebook, Apple und Google. Seine Einschätzung geht zwar in die Richtung, dass die Unternehmen “Tonnen von Geld” verdienen und das sich daran in den nächsten Jahren so schnell auch nichts ändern werde (ganz im Gegenteil), er aber dennoch nie in diese Firmen investieren würde, weil er nicht wisse, wie er diese Firmen bewerten solle (Der Aktionär).

Da kann ich nur antworten: In gewisser Weise hat er recht. Es ist wirklich schwer kalkulierbar, wie es um diese Firmen in 10 oder 20 Jahren steht. In naher Zukunft dürfte es bei allen drei Unternehmen blühen, aber wie uns bereits die Mathematik lehrt, gibt es keinen unendlichen Wachstum. D.h. früher oder später ist auch hier eine Stagnation oder ein Rückgang zu erwarten.

Ob Warren Buffet allerdings nur mit “traditionellen” Unternehmen und kalkulierbaren Anlageformen ein dermaß großes Vermögen aufbauen konnte, mag ich auf der anderen Seite allerdings auch bezweifeln.

Zumindest hält er Facebook, Google und Apple nicht für eine wachsende Technologieblase ohne jegliche Substanz, die irgendwann zu platzen droht (wie es z.B. auch den .com-Unternehmen im Jahr 2000 ergangen ist)

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Nach Griechenland ist Spanien das neue Sorgenkind

Nachdem Griechenland schon vor vielen Monaten mit der Staatspleite für eine enorme Schwächung des Euros gesorgt hat, schwebt nun der Pleitegeier über Spanien. Kaum sind die Meldungen über Eurorettungsschirme und Unterstützungspläne in den Medien erschienen und das Vertrauen in den Euro war wieder etwas gewachsen, werden diese “Hoffnungsschimmer” wieder von der nächsten Staatspleite überschattet.

Nach und nach steigen die Zweifel bei den Investoren, dass Spanien die Schulden noch ohne fremde Hilfe stemmen kann. Wie schon so oft vorgekommen, sind auch hier viele “faule” Immobilienkredite für den wachsenden Schuldenberg verantwortlich.

Am kommenden Donnerstag wird von der spanischen Regierung mit der Ausschüttung neuer Staatsanleihen ein weiterer Versuch unternommen das krankende Finanzsystem zu stützen. Ob das angesichts der zugleich schrumpfenden Wirtschaftslage Spaniens für eine Positiventwicklung genügt, mag ich in Anbetracht der vorangegangenen Historie in Griechenland hier auch stark bezweifeln.

Fest steht doch, dass das Euro-Bündnis viel zu viele überschuldete Staaten künstlich am Leben erhalten muss und die finanzkräftigen Länder, wie Deutschland oder Frankreich dafür tief in die Tasche greifen müssen. Für mich ist das eine Geldverbrennungsmaschine ohnes Gleichen.

 

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Warren Buffet glaubt nicht mehr an Euro Rettung

Die Börsenlegende Warren Buffet hat sich in den letzten Tagen kritisch zur Eurorettung geäußert. Nach seiner Meinung habe das System der Eurozone in seiner gegenwärtigen Form eine grundlegende Schwäche gezeigt, welche sich nicht durch bloße politische Worte beheben lässt.

Wie das Portal BörseGo.de berichtet, hat der Investor erhebliche Zweifel, dass die Euro-Währungsunion gerettet werden könne. Seiner Meinung nach sind es vor allem die “schwachen” Länder in Europa, die einen Fortbestand der gemeinsamen Währung gefärden.

Ich hoffe an dieser Stelle, dass Warren Buffet mit seiner Aussage zum Euro nicht Recht behalten wird. Dennoch unterstreichen die fallenden Euro-Devisenkurse der letzten Wochen seine Aussage. Bleibt zu hoffen, dass der Euro noch rechtzeitig die Kurve hinbekommt und sich wie zu Anfangszeiten zu einer stabilen Währung entwickelt. Aber auch wenn dem nicht so wäre. Was sind denn schon groß die Alternativen? Investition in das hochverschuldete Amerika? Oder etwa doch noch die Flucht in die Edelmetalle wie Gold und Silber?

Es geht je zwischenzeitlich bereits schon soweit, dass Konzerte von weltbekannten Bands vorverlegt werden – aus Angst vor einer Euro Inflation:

“Die Rockbands Metallica und Red Hot Chilli Peppers haben ihre Europa-Tourneen vorverlegt wegen der Befürchtung, dass der Euro verschwindet und ihre Gagen in abgewerteten Währungen gezahlt werden. Beide Gruppen planen Konzerte in Spanien.” (Promipranger.de)

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Zocker-Verlust der UBS höher als angenommen

Vor einigen Tagen hat die Schweizer Bank UBS für Schlagzeilen gesorgt, als es hieß, dass ein 31-jähriger Angestellter fast 2 Mrd US-Dollar am Finanzmarkt verzockt habe. An sich ist diese Meldung schon schockierend genug und man müsste annehmen, dass so eine Aktion nach der Wirtschaftskrise und den Milliarden an Finanzspritzen, die die Banken vom Steuerzahler erhalten haben, nicht vorkommen sollte.

Soweit zur Theorie. Heute morgen gab die UBS dann bekannt, dass der Verlust des Zockers sogar die 2 Mrd-Grenze übersteigt und bei 2,3 Mrd US-Dollar liegt! Interessant fand ich dabei das Statement von UBS-Chef Oswald Grübel mit seiner Aussage: Weltweit arbeiteten 65.000 Leute bei der UBS. “Solange wir Menschen beschäftigt haben, können wir nicht für jede Person die Hand ins Feuer legen, dass so etwas nicht mehr passiert.”
Wie ist das also zu verstehen? Würde man diese Aussage auf große Industriekonzerne umlegen, so wäre das z.B. bei Daimler mit weltweit ca. 265.000 Mitarbeitern also fast an der Tagesordnung, dass es so einen “Milliardenzwischenfall” gäbe.

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