JP Morgan verzockt zwei Mrd Dollar und der Steuerzahler schaut in die Röhre
Als ich heute morgen die Meldung gelesen habe, dass die US-Bank JP Morgan bei hochriskaten Finanzgeschäften innerhalb eines Monats zwei Milliarden Dollar verzockt hat, war ich mehr als leicht gefrustet und habe mir so gedacht, ob man nichts, aber wirklich gar nichts aus der vergangenen Bankenkrise gelernt hat.
Zu einem dies und zum anderen stellt sich die Frage, wie soetwas überhaupt möglich sein kann. War es nach der Finanzkrise nicht so angedacht, dass hochspekulative Finanzgeschäfte verboten oder zumindest streng überwacht werden? Den Banken an sich scheint der Verlust an sich egal zu sein. Mit der “To big to fail”-Haltung der Banken kann diesen im Endeffekt auch erst einmal nichts passieren – so scheint zumindest die Meinung zu sein.
Da kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass diese Meldung bei mir ein leichtes dejá vue Erlebnis ausgelöst hat und wir dabei hoffentlich nicht in die “Finanzkrise 2.0″ steuern. Es dürfte es relativ klar sein, dass dieser Fauxpas wieder einmal auf den Schultern der Kleinanleger und Steuerzahler ausgetragen werden muss, sodass diese wiedermal in die Röhre schauen. Soetwas ist unvertretbar.


















